Polyacryl, die vielfältige Faser

Hinter dem Begriff Polyacryl verbirgt sich eine Chemiefaser, die im Jahr 1942 erstmals in Deutschland entdeckt und produziert wurde. Heute ist Polyacryl auch unter der Bezeichnung PAN bekannt. Die Herstellung von Polyacryl erfolgt maschinell; dabei wird aus einer Vielzahl kleiner, feiner Einzelfasern ein Endlosfaden produziert, der aus Polyacrylnitril besteht. Die Produktion erfolgt im Trocken- oder Nassspinnverfahren.

Eigenschaften und Verwendung von Polyacryl

Besonders im Maschenbereich wird häufig Polyacryl verarbeitet. Es wird hier entweder in seiner reinen Form verwendet oder aber einem anderen Material, meist Wolle, beigemischt. Für Strickwaren ist die Nutzung von Polyacryl so beliebt, da die Faser einen wollähnlichen Griff und eine hohe Bauschfähigkeit besitzt. Wolle wird durch die Beimischung von Polyacryl pflegeleichter und filzt nicht so schnell bei der Wäsche. Weitere positive Eigenschaften von Polyacryl sind die hohe Formbeständigkeit und Haltbarkeit. Außerdem ist das Material wärmend und enorm lichtbeständig.

Polyacryl kann für die Herstellung sämtlicher Kleidungsstücke verwendet werden. Sehr gerne wird die Faser auch im Bereich der Sportbekleidung eingearbeitet; hierfür sprechen die geringe Wasseraufnahme des Materials, der schnelle Feuchtigkeitstransport sowie die hohe Licht- und Wetterbeständigkeit. Auch in Hosen oder der Damenoberbekleidung wird Polyacryl häufig verwendet, da das Material nebenbei noch sehr elastisch ist. Dadurch passt sich die Ware besonders gut der Körperform an und verspricht ein angenehmes Tragegefühl. Ein weiterer Vorteil ist die geringe Knitterbildung: Anzüge, Blusen und Blazer machen so immer einen gepflegten Eindruck.

Polyacryl ist ein moderner, vielseitiger Stoff, der mit vielen Vorteilen punkten kann und Ihren Kleiderschrank praktisch ergänzt.

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