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Modeglossar

Die Tunika - vom antiken Kleidungsstück zum modischen Klassiker

Die Tunika -vom antiken Kleidungsstück zum modischen KlassikerEine Tunika ist eineinfaches, weit geschnittenes Kleidungsstück. Es reicht von den Schultern bismindestens zu den Hüften. Es gibt auch längere Varianten, die bis zu den Knienoder zu den Knöcheln reichen. Heute ist die Tunika aus dem Bereichder Damenmode nicht mehr wegzudenken.

Die geschichtliche Entwicklungder Tunika

Schon in der Antike war die Tunika in Europa eine weit verbreiteteOberbekleidung. So trugen Frauen und Männer im Rom des 3. Jahrhundert v. Chr. ein hemdartiges Kleidungsstück unterihrer Toga. Die Länge sowie das Vorhandensein oder Fehlen von farbigenStreifen ließen auf den gesellschaftlichen Status des Trägers schließen. Soverwendeten römische Senatoren ein breites Band in Purpur. Soldaten, Arbeiterund Sklaven hingegen trugen schmucklose Tuniken, die bis zum Kniereichten. Auch im antiken Griechenland wurden Tuniken getragen. Die Griechen färbten ihreHemden grün, violett oder rot. Meist war die Saumlinie der griechischen Tunika besondersgestaltet, um die Herkunft des Trägers darzustellen. Die verschiedenenkeltischen und germanischen Völker, die im deutlich kälteren Mittel- undNordeuropa lebten, trugen in der Regel langärmelige Tuniken, die bis zum Oberschenkel reichten. SowohlWikinger als auch Normannen kleideten sich bis ins Mittelalter mit farbenfrohenund bestickten Tuniken. Die Byzantiner des Mittelalters trugen über einer Basistunika meist noch einanderes Kleidungsstück - etwa einen Reitmantel. Frauen und Männer mit einemhöheren Status kleideten sich mitknöchellangen Tuniken, die gefärbt und bestickt waren. Wolle und Leinenwaren übliche Stoffe zur Herstellung der Tuniken des Mittelalters. Während dieTuniken der Bauern in Blau gehalten waren, waren die edleren Stücke des Adelsaus Seide oder mit einem Seidenbesatz gefertigt. Über die Jahrhunderte verbreiteten sich Tuniken bis in alle Lebensbereiche. Dievon geistlichen Ordensträgern verwendeten Tuniken bildeten den Ursprung derSoutane. Auch die militärischen Uniformen mit hohem Stehkragen sind als Tunikenbekannt. Sie sind bis heute weit verbreitet. Seit den 1990er Jahren werden inder modernen Damenmode lockere Oberteileaus sommerlich leichten Stoffen als Tunika bezeichnet.

Vielfältige Kombinierungsmöglichkeiten

Tuniken sind vor allem im Frühjahr und Sommer sehr beliebt. Die weite Forminspiriert immer wieder zu lockerenSommerblusen.Doch auch im Winterhalbjahr müssen Sie nicht aufIhre Tunika verzichten. Dunklere Farben, rustikale Muster und wärmereStoffe zeichnen die Tuniken für Herbst und Winter aus. Wegen ihres weiten, hemdartigen Schnitts werden Tuniken meist zu Hosengetragen. Jeans eignen sich hierbei ebenso wie Chinohosen oder sommerlicheBermudas. Wer der Tunika mit einem Rock lieber einen femininen Touchgeben möchte, sollte darauf achten, dass figurumspielende Oberteile ein kontrastreichesGegenstück benötigen. Ideal wäre alsoein Bleistiftrock. Eng anliegende Tuniken können hingegen mit einem etwasweiteren Rock kombiniert werden. Je nach Anlass und Jahreszeit wählen Siedie passenden Schuhe.Im Sommer machen Sandalen oder Flip Flopsdie Tunika zum lässigen Freizeitlook. In der kühleren Jahreszeitpassen Turnschuhe ebenso wie Stiefel dazu. Tuniken, die bis zum Oberschenkeloder Knie reichen, können auch mit Pumps kombiniert werden.

So machen Sie aus dem langen Blusenhemd ein hübsches Kleid für den Abend. Viele Tuniken bestehen ausfarbigen und gemusterten Stoffen. Damit sie gut zur Geltung kommen, sindeinfarbige Hosen oder Röcke ideal. Als Accessoires eignen sich farblichpassende Ketten und schmale Gürtel.

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