Die guten Gründe, weshalb eine Tunika nie aus der Mode kommt

Tuniken werden zu allen Jahreszeiten gern getragen, doch ihre Hauptsaison ist der Sommer, wenn sie mit ihren legeren Schnitten und kühlenden Stoffen die Haut atmen lassen.

Wissenswertes über die Tunika

In der Modewelt bezeichnet eine "Tunika" ein Damenoberteil, das einige Merkmale der geschichtlichen Tunika aufweist:

·        kein (hochstehender) Kragen, sondern eine je nach Modell ausgearbeitete Ausschnittfassung

·        legere Weite - keine durchgehende Knopfleiste (Tuniken für Damen mit geknöpftem

·        Ausschnitt werden auch als Tunikablusen bezeichnet)

·        keine Taillenbetonung allein durch den Schnitt; die Taillenbetonung beim Tragen einer

·        Tunika wird gegebenenfalls mit einem Gürtel bewirkt oder auch gar nicht

·        eine Tunika bedeckt in jedem Fall den Bauch; für die untere Länge gibt es keine Grenze.

Die Geschichte traditioneller Tuniken lässt sich bis in die Antike verfolgen und führt über ganz unterschiedliche Ausführungen. Beim Modedesign werden oftmals typische Merkmale bestimmter traditioneller Tuniken übernommen; da sich diese Merkmale je nach Epoche, Region und kultureller Zugehörigkeit des Trägers jedoch unterscheiden, steht den Designern mit der Geschichte der Tunika eine üppige Quelle der Inspiration zur Verfügung.

Variantenreiche Farben und Muster

Eine modische Tunika kann bunt gemustert oder in uni gehalten sein. Viele Tuniken aus unifarbenem Stoff nach traditioneller Art, weisen gestickte Borten auf, welche sowohl kontrastreich als auch Ton in Ton mit Basisstoff sein können.

Material jedes Textilgewebes hat seine spezifischen Eigenschaften bezüglich Fall und Dehnbarkeit. Bei einer guten Tunika harmonieren Stilistik und Stoff aus dem sie hergestellt wurde. Stoffe, die ihren Ursprung in natürlichen Materialien haben, wie Modal und Viskose, aus Baumwolle oder Leinen, werden gern für Tuniken eingesetzt, ebenso hochwertige Kunstfasern.

So stylen Sie eine Tunika

Tuniken werden in der Regel in ihrer ganzen Länge gezeigt und zumeist über eine Hose getragen, je nach Länge und Stil mit oder ohne Gürtel. Ein alternativer Look bei eher kurz und weit geschnittenen Tuniken aus weichfallenden Stoffen entsteht durch lässiges Schoppen in das Unterteil. Zudem sind flache oder Schuhe mit nur geringer Absatzhöhe die idealen Begleiter einer Tunika.

Für festliche Anlässe eignen sich glänzende Tuniken mit stofflich passenden Schuhen. Wenn zu einer Tunika eine weite Hose im asiatischen Stil im gleichen Farbton getragen wird, kann ein ideales und bequemes Ensemble für stimmungsvolle warme Sommerabende entstehen.

Pflegehinweise

Soweit kein anspruchsvoller Stoff verarbeitet wurde, sind Tuniken in ihrer Pflege äußerst unkompliziert und lassen sich normal in der Waschmaschine waschen. Zu jedem Wäschestück gibt es zudem ein eingenähtes Pflegeetikett mit Hinweisen, die zu beachten sind.

Wer gerne bügelt, wird von dem Schnitt vieler Tunika-Modelle als Oberteile ohne komplizierten Hemdkragen begeistert sein, denn er kann - soweit der Stoff es nach dem Pflegeetikett zulässt - mit seinem Bügeleisen elegant um und über gerade geschnittene Ausschnitte und Leisten fahren.

Eine Tunika mit vielen Möglichkeiten

Es lässt sich festhalten, dass es Tuniken in vielen Varianten gibt. Sowohl für den Freizeitlook, für festliche Anlässe und Modelle, die wahre Allround-Künstler sind. Oftmals können Tuniken im privaten oder beruflichen Bereich getragen werden und heben die Vorzüge der Träger hervor.


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