Ursprünglich steht der Hahnentritt für eine elegante Mode – very British eben. Es geht um konservative Beständigkeit, um Adel und Herrenclubs. Eigentlich… Denn tatsächlich werten einzelne Stücke der Hahnentritt Mode auch schlichte Outfits schon enorm auf. Das Muster ist, farbig oder in schwarz/weiß gehalten, in jedem Fall ein Hingucker. Kontrastreiche, leuchtende Farben sind in dieser feinen Musterung einfach auffällig. Damit die Mode nicht vulgär wirkt, kombiniert man sie mit einfarbigen Kleidungsstücken. So machst du den Hahnentritt nämlich alltagstauglich. Wurden die auffälligen Muster bis nach dem Zweiten Weltkrieg ausschließlich für Sakkos und Anzüge sowie für Herrenmäntel verwendet, begann Christian Dior 1947 damit, Frauen in Hahnentritt Mode zu kleiden. Seitdem hat sich das Muster zu einem Klassiker entwickelt.
Im Alltag kann Hahnentritt auch casual getragen werden. Das Muster ist nicht auf den Blazer oder den Stiftrock für das Büro beschränkt, sondern passt genauso gut zu einfachen Shirts und Jeans. Nach wie vor wird es überwiegend in der Oberbekleidung angewendet: Jacken, Mäntel und Cardigans sehen mit diesem Muster einfach gut aus. Da bekommt auch das Casual Outfit schnell einen noblen Touch. Übrigens solltest du den Hahnentritt nicht mit Pepita oder Vichy verwechseln: Die Muster ähneln sich zwar farblich und im Rapport. Aber Vichy und Pepita werden in einer Köperbindung gefertigt. Dadurch liegen die einzelnen Karos nicht wie beim Hahnentritt rechtwinklig zueinander, sondern diagonal.